Der Wald und ich!

Als ich meinen Mann kennen lernte, besaß dieser 23 ha Wald. Und so ziemlich jedes Wochenende verbrachten wir nun gemeinsam im Wald oder auf dem Hof, um den Baumbestand zu pflegen, nach Stürmen das Bruchholz aus dem Wald zu schaffen oder Bäume zu fällen, um den Wald aus zu lichten. Die vielen verschiedenen Holzarten, der Duft des Holzes und die Arbeit mit dem Holz haben mich so in den Bann gezogen, dass es mir in der Seele weh tat, diesen einzigartigen Rohstoff nur als Feuerholz zu sehen. Also begann ich, mir nach und nach eine kleine Werkstatt einzurichten, um aus dem Holz kleine Geschenke für meine Familie, Freunde und Bekante zu werkeln. Daraus wurde ein umfangreiche Beschäftigung, die ich trotz meiner körperlichen Einschränkung ausüben kann und meinem Sein neue Bedeutung gegeben hat. Meinen Mann habe ich jetzt auch schon infiziert ;) Längst sieht er das Holz nicht mehr nur als Brennholz.

Eure Kathrin